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Heimkino - Tonformate

Dolby Surround Pro Logic Tonformat

Dolby Surround Pro Logic ist ein analoges Vier-Kanal-Tonsystem (zwei Frontkanäle, einem Centerkanal und ein Surround-Kanal), das im Stereosignal von VHS-Kassetten, von LD und DVD, aber auch diversen Fernsehsendungen integriert ist. Mittels Decoder werden die vier Kanäle wieder getrennt. Dolby Surround birgt Nachteile in sich, der Surround-Kanal ist monophon und hat einen beschnittenen Übertragungsbereich von 100 - 7000 Hz und die schlechte Kanaltrennung. Es wurde in den 80er Jahren entwickelt und ist im Kino unter dem Begriff Dolby Stereo bekannt.

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Dolby Surround Pro Logic II Tonformat

- Dolby Surround Pro Logic II (5.1): Eine Technologie, die aus den zwei analogen Stereokanälen, 5.1 Kanäle errechnet. Das kann aus der gesamten bisher angebotenen Dolby Surround-Software erfolgen. Es arbeitet mit dem gesamten HiFi-Frequenzbereich und bietet Stereo-Surround-Kanäle.

-Dolby Surround Pro Logic IIx (6.1): Hier werden aus den zwei analogen Kanälen sogar sieben errechnet, das ermöglicht die Verwendung von bis zu vier Surround-Lautsprechern.

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Dolby Digital (AC-3) Tonformat

Dolby Digital 5.1 wurde 1992 von den Dolby Laboratories unter dem Namen AC-3 entwickelt. Es ist ein digitales System und arbeitet mit maximal sechs Kanälen (zwei Frontkanäle, einem Centerkanal, zwei Surround-Kanäle und dem LFE-Kanal) (Low Frequency Effects-). Die erstgenannten fünf Kanäle übertragen den gesamten Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz, der LFE-Kanal überträgt Frequenzen im absoluten Tiefbassbereich von 20 bis 120 Hz. Die hervorragenden Effekte, die Dynamik, die perfekte Ortung sowie der abgrundtiefe Bass sind ein Erlebnis. Alle Daten werden um den Faktor acht komprimiert, die Datenrate beträgt 384 und 448 kbit/s. Seit 1997 ist Dolby Digital der DVD-Ton-Standard.

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Dolby Digital Surround - EX Tonformat

Dolby Digital Surround - EX 6.1 gibt den Filmton über sieben Kanäle wieder. Zusätzlich gibt es den hinteren Centerkanal, er sorgt für noch bessere Ortung und Effekte. Es ist ein errechneter Kanal und liegt als Matrix versteckt im Signal für die beiden Surround-Kanäle. Dieses Tonverfahren wurde von den Dolby Laboratories und Lucasfilm gemeinsam entwickelt und kam zum ersten Mal 1999 in Star Wars - Episode I zum Einsatz.

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Dolby TrueHD Tonformat

Dolby True HD ist ein verlustfreies Raumklang-Format und wurde speziell für den Einsatz auf HD DVDs und Blu-ray Discs entwickelt. Es stehen bis zu acht Kanäle (7.1 Surround) bei einer Abtastfrequenz von 96 kHz und 24 Bit Tiefe zur Verfügung. Die Datenübertragungsrate beträgt 18 Mbit/s. Bei weniger als acht verwendeten Kanälen kann die Abtastfrequenz auf bis zu 192 kHz gesteigert werden. Die HDMI-Schnittstelle wird unterstützt.

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Dolby Atmos Tonformat

Dolby Atmos ist abwärtskompatibel zu älteren Systemen wie 5.1 oder 7.1. Bei Dolby Atmos kommt der Filmsound aus allen Richtungen, auch von oben. Das Format erlaubt theoretisch eine unbegrenzte Anzahl von Tonspuren. Im Kino unterstützt es bis zu 128 Audio-Spuren und 64 seperaten Lautsprecher-Leitungen. Im Heimkinobereich kann zwischen einem Set von mindestens acht (5.1.2) bis hin zu 32 (als 31.1 oder 24.2.6) Lautsprechern gewählt werden.

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DTS Tonformat

Im Gegensatz zum DTS-Kinoverfahren (20 Bit Auflösung und 5-Kanal-System - der Tieftonkanal ist in den Surround-Kanälen gespeichert) arbeitet der Heimkino DTS Surround Ton als echtes 5.1 System mit bis zu 24 Bit Auflösung. Es ist wie Dolby Digital ein digitales System und arbeitet mit den gleichen Kanälen und Frequenzen. Bei einer Datenreduktion im Verhältnis 4:1, was einer Datenrate von 768 der 1536 kbit/s entspricht, benötigt es auf den Datenträgern mehr Speicherplatz. Da aber die Datenreduktion im Bildbereich immer besser wird und dadurch weniger Speicherplatz benötigt wird, werden immer mehr DVD mit diesem Ton ausgestattet. Es darf nur als Bonus-Ton gespeichert werden (Standard ist Dolby Digital), der Klang ist hervorragend.

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DTS ES Tonformat

- DTS ES Matrix 6.1 hat genau wie Dolby Digital (Surround - EX 6.1) den zusätzlichen Surround-Centerkanal. Auch hier wird dieser zusätzliche Kanal in den zwei Surround-Kanälen versteckt und über eine spezielle Matrix beim decodieren errechnet. Der Sound ist noch realistischer und räumlicher.

- DTS ES Discrete 6.1 speichert alle Kanäle getrennt, somit ist es ein echtes Sieben-Kanal-System. Die ersten DVDs sind im Sommer 2000 erschienen. Zur besseren Schallverteilung werden meist meist zwei Surround Back-Lautsprecher verwendet (SBL, SBR).

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DTS Neo:6 Tonformat

DTS Neo:6 ist genau wie Dolby Pro Logic II ein analoges Verfahren. Es ist, wie beim DTS-System üblich, umfangreicher und flexibler aber auch aufwendiger und rechenintensiver als Dolby Pro Logic II. Mit der Trennung in Neo:6 Movie und Neo:6 Music gelingt es, den Decoder besser auf das Quellmaterial abzustimmen.

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DTS 96/24 Tonformat

DTS 96/24 wurde entwickelt um die hochwertige Wiedergabe von Musik zu ermöglichen. Die Daten werden mit einer Auflösung von 24 Bit und 96 Kilohertz Abtastrate bei maximal 5 Kanälen gespeichert. Die Komprimierung ist wesentlich geringer als beim normalen DTS-Ton oder beim Dolby Digital-Ton. Die Klangqualität reicht fast an die High-End-Formate DVD-Audio und SACD heran.

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DTS-HD Master Audio Tonformat

DTS-HD Master Audio ist ein verlustfreies Tonformat und wurde speziell für den Einsatz bei HDTV, Blu-rays und HD-DVDs entwickelt. Die Datenrate beträgt 768 - 6.144 kbit/s bei einer Abtastrate von 192 kHz und einer Tiefe von 24 Bit. Der 7.1 Ton kann nur über die HDMI-Schnittstelle übertragen werden, hierfür müssen beide Geräte über eine HDMI 1.3a - Schnittstelle verfügen. Über die optische oder koaxiale Verbindung zum Surround-Receiver steht nur ein Downmix auf 5.1 Kanäle zur Verfügung.

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DTS:X Tonformat

DTS:X ist abwärtskompatibel zu älteren Surround-Systemen. Bei DTS:X-Systeme wird nicht genau festgelegt, wie viele oder welche Art von Lautsprechern überhaupt benötigt werden. Im Heimkinobereich werden es maximal 11.2 Kanäle auf bis zu 32 Lautsprecherpositionen sein. DTS:X ist ein sehr ähnliches System wie Dolby Atmos, mit kleinen aber feinen Unterschieden, wie etwa der „Dialog Control“. Hier werden Sprechdialoge als Klangobjekte behandelt und sind somit nicht mehr nur an den Center-Speaker gebunden. Auch Lautstärkenunterschiede zwischen Action- und Dialogszenen können kontrolliert werden.

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Auro-3D Tonformat

Auro-3D



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DVD Audio Tonformat

Beim Standard DVD Audio, der die hohe Speicherkapazität der DVD neben einigen interaktiven Features, wie Informationen über die Künstler oder zu den Musikstücken, für reine Audio-Daten ausnutzt, wird der Ton linear codiert, mit Abtastraten von 44,1, 48, 88,2, 96, 176,4 und 192 kHz. Dabei ist eine maximale Datenrate von 9,6 Mbit/s möglich. Die maximale Abtastrate von 192 kHz mit 24 Bit Wortbreite wird nur im 2-Kanal-Modus erreicht. Im maximal möglichen 5.1-Surround-Modus wird mit einer Abtastrate von 96 kHz/24 Bit oder 48 kHz/24 Bit codiert. Der DVD-Audio-Ton wird in seiner vollen Bandbreite, aus Kopierschutzgründen, nur am 6-Cinch-Ausgang des DVD-Audio-Player ausgegeben.

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SACD Tonformat

Die Super-Audio-CD kann, ähnlich wie die DVD-Audio, hochauflösenden Mehrkanalton verlustfrei speichern. Dabei beträgt die Wortbreite des digitalisierten Audiosignals lediglich 1 Bit (DVD-Audio 24 Bit), allerdings bei einer Abtastrate von 2,8224 MHz - d.h. 64 mal höher als die niedrigste Abtastrate der DVD-Audio von 44,1 kHz). Im Gegensatz zur DVD-Audio erfolgt keine Umwandlung und Rückumwandlung in den von der CD bekannten PCM-Datenstrom, was zur Folge hat, das eine höhere Klangreinheit und Echtheit erreicht wird. Die SACD kann auf normalen CD-Playern wiedergegeben werden, dann allerdings nur in CD-Qualität. Vom SACD-Player wird der Mehrkanalton am 6-Cinch-Ausgang ausgegeben.

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MPEG 2 Audio

Ein weiteres digitales Tonverfahren mit 5.1-Technik ist MPEG 2. Am Anfang der DVD sollte es, vor allem von der Firma Philips gefordert, in Europa als Standard festgelegt werden. Aber Dolby Digital hat sich durchgesetzt, sodass heute MPEG 2 keine Rolle mehr spielt. MPEG 2 arbeitet mit einer variablen Datenrate zwischen 32 und 912 kbit/s, im Mittel genau so groß wie Dolby Digital. Es gibt nur wenige DVDs mit diesem Ton.

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THX Tonformat

THX ist weder ein Tonformat noch ein Bildverarbeitungsverfahren, sondern nur ein Qualitätszertifikat. Es kann von Filmherstellern, von Kinobetreibern aber auch von Komponentenherstellern bei Lucasfilm Ltd. beantragt werden. Interessant nur, wenn alle Komponenten dieses Zertifikat aufweisen.


Technics und Panasonic sind Markennamen der Matsushita Electric.
Pioneer ist ein eingetragenes Warenzeichen der Pioneer Electronics Corporation.
Sony sind Markenzeichen der Sony Corporation.
„Dolby”, das Doppel-D Symbol, „Pro Logic”, „Surround EX”, „Dolby Digital”, „Dolby Plus”, „Dolby TrueHD” und „Dolby Atmos” sind Markenzeichen der Dolby Laboratories.
„DTS”, „DTS-ES Extended Surround”, „Neo:6”, „DTS Digital Surround”, „DTS-HD Master Audio” und „DTS Neo:X” sind registrierte Markenzeichen der Digital Theater Systems Inc.
„Auro-3D” ist ein eingetragenes Warenzeichen der Auro Technologies.
„SACD” und „Super Audio CD” sind Markenzeichen der Sony Corporation.
Lucasfilm und THX sind registrierte Markenzeichen der Lucasfilm Ltd.
Teufel und Teufel Theater sind eingetragene Warenzeichen der Teufel GmbH, Berlin.
Emtec ist ein eingetragenes Warenzeichen.
Logitech und Harmony sind eingetragene Warenzeichen der Logitech International S.A., Morges (Schweiz).
Vantage ist ein eingetragenes Warenzeichen der VANTAGE Digital GmbH, Karlsbad-Ittersbach.
Humax ist ein eingetragenes Warenzeichen der HUMAX Co., Ltd. (Korea).
Smart ist ein eingetragenes Warenzeichen der smart electronic GmbH, St. Georgen.
Buffalo und LinkStation sind eingetragene Warenzeichen der Buffalo Inc., Nagoya (Japan).
AVM und FRITZ!Box sind eingetragene Warenzeichen der AVM Computersysteme Vertriebs GmbH, Berlin.
HDMI ist ein eingetragenes Warenzeichen der HDMI Licensing LLC.
Audio-Technica sind eingetragene Warenzeichen der Audio-Technica Ltd., Inc.



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